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    Warum schreibe ich eine Bucket List und was ist das überhaupt?

    „Bucket List“ ist das neue Hipsterwort für Wunschzettel und eigentlich finde ich solche Listen total blöd. Es sollte einfach wichtigere Dinge im Leben geben, als seine egoistischen Luxuswünsche aufzuschreiben. Trotzdem konnte ich einfach nicht anders. Jeden Tag schießen mir neue Ideen und mögliche Reiseziele durch den Kopf und ich hatte das Gefühl wenn ich sie nicht endlich zu Papier bringe und vielleicht ein bisschen ordne, platzt mein Kopf. Und obwohl ich Bucket Listen nicht mag, interessieren mich die der anderen Blogger trotzdem. Ich finde es einfach unglaublich inspirierend zu sehen was alles möglich ist und was mit etwas Glück noch vor einem liegt.

     

    Meine total unsortierte Bucket List:

    • Mit einem eigenen Pferd und einem Hund mehrere Monate durch die Mongolei reiten wie Tim Cope.
    • Mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren und auf eigene Faust Sibirien erkunden (nicht mit der Zarengoldtour).
    • Work and Travel in Neuseeland machen und dort ein Auto kaufen.
    • Alle Drehorte von Herr der Ringe in Neuseeland besuchen (absoluter mega Lebenstraum).
    • Work and Travel in Kanada machen.
    • Dabei definitiv noch einmal einen Abstecher nach Alaska machen und einen Bären sehen und es überleben.
    • Die komplette Panamericana mit einem Van abfahren.
    • Brasilien noch eine Chance geben.
    • Eine richtige Safari machen und dabei ganz viele Tiere beobachten.
    • Ein komplette Saison (oder besser ein ganzes Leben) dem Surfen widmen um es richtig zu lernen.
    • Eine Surfsaison in Newquay in Cornwall verbringen.
    • Eine Surfsaison an der Algarve leben und arbeiten.
    • Einmal die Nordlichter sehen.
    • Eine Reise nach Skandinavien machen.
    • In einer heißen Quelle in Island baden.
    • Grönland nicht nur von oben bewundern.
    • Auf Bali surfen (einfach weil es alle machen).
    • Ein Surfcamp eröffnen (egal wo)
    • Ein Hostel eröffnen (egal wo)
    • Die Westküste von Schottland erkunden.
    • Noch einmal nach Edinburgh fahren und mit meiner Mama zum Military Tattoo Festival gehen.
    • Einmal für eine Weile in Edinburgh leben.
    • Als Flugbegleiterin für eine britische Fluggesellschaft arbeiten (am besten in Schottland und am allerliebsten mit einer Airline die noch mit Propeller Maschinen operiert).
    • In London leben und jeden Morgen meine Kaffee im Hyde Park trinken.
    • Eine Tour durch Osteuropa.
    • Rotwein in Kapstadt trinken.
    • Generell würde ich gerne mal nach Afrika (auch um meine Angst vor diesen ganzen tödlichen Krankheiten zu verlieren).
    • Das gleiche gilt für Australien mit den ganzen giftigen Spinnen.
    • Alle bekannten Drehorte von Harry Potter in England besuchen.
    • Und wenn ich grade dabei bin, schaue ich mir die von Game of Thrones gleich mit an.
    • Noch einmal Interrail machen (wobei das mache ich vielleicht erst in ein paar Jahren wenn ich wieder Lust auf Zugfahren habe).
    • In Indien leben und herausfinden ob es für mich das allerschlimmste oder das allerbeste ist.
    • Total entspannt in einem 30er Dorm schlafen ohne völlig auszurasten.
    • Von überall auf der Welt arbeiten ohne dabei zum totalen Hipster zu mutieren.
    • Zur re:publica nach Berlin fahren (WoopWoop ich habe schon mein Ticket für 2017).
    • In Irland surfen und generell einmal Irland kennenlernen.
    • In einem englischen, irischen und schottischen Pub arbeiten wo jeden Abend Lifemusik gespielt wird.
    • An einer irischen Jam Session teilnehmen (und dafür ein Instrument lernen).
    • Als Wildlife Guide in Alaska arbeiten.
    • Endlich richtig Yoga lernen (am besten in Indien) und am besten dann gleich eine Ausbildung zur Yoga Lehrerin machen.
    • Ein Buch schreiben und es selbst veröffentlichen.
    • Eine Reisedokumentation drehen über irgendwas was noch niemand vorher gemacht hat.
    • Generell persönliche Reisedokumentationen produzieren, da ich finde das es davon noch viel zu wenige gibt. Die meisten sind leider entweder eine langweilige Werbeveranstaltung, zeigen nur die typischen Touristendinge oder wurden von furchtbaren Youtubern gemacht und beginnen mit einem völlig aufgedrehten: „Hi ihr Lieben….“. (sorry aber da schaue ich schon nicht weiter).
    • Portugiesisch lernen (und Spanisch, Französisch, Mongolisch, Russisch… aber eine reicht erst einmal, denn ich bin leider eine absolute Niete im Sprachen lernen)
    • Sich noch mehr gegen Tierversuche und Tierquälerei einsetzten.
    • Noch nachhaltiger Essen, weiterhin auf Fleisch und Fisch verzichten und bei allen anderen tierischen Produkten auf die Herkunft achten.
    • Meinen Blog noch weiter voran bringen ohne dabei meine Seele zu verkaufen oder auf billige Tricks zurückzugreifen.
    • Einen richtig hohen Berg besteigen.
    • Lernen nicht durchzudrehen, wenn man nicht jeden Tag duschen kann (diese Fähigkeit eröffnet einem ganz neue Reiseerlebnisse)
    • Einen Mammut Baum im Redwood umarmen.
    • Backpacking in allen Variationen durch Südostasien.
    • Endlich die Wüste sehen. 
    • Noch einmal durch Italien Trampen (einfach weil es Italien sein muss).
    • Den englischen Coastal Path bestreiten (Fahrrad, Pferd, Auto; ganz egal)
    • Einmal ganz Großbritannien umrunden.
    • Auf den Malediven einen Surftrip mit einem Boot machen.
    • Deutschland für eine Weile den Rücken kehren.
    • Den kompletten Rota Vicentina in Portugal wandern (fisherman’s Trail und historical Trail)

     

    Ein paar weitere Wunschlisten von anderen Bloggern zur Inspiration:

     

    Man sollte trotz Bucket List nicht aus den Augen verlieren, was das Wesentliche im Leben ist

    Der wichtigste und damit eigentlich der allererste Punkt auf meiner Liste ist: Diese Liste nicht zu ernst zu nehmen. Meiner Meinung nach steht kein Punkt dieser Liste über der Tatsache, dass man selbst und alle die man liebt gesund und glücklich sind. Das man sich selbst treu bleibt und das man nicht abgehoben und arrogant wird und das man tolerant gegenüber anderen Lebensmodellen ist. Diese oder irgendeine andere Liste ist keine Richtlinie für ein erfülltes Leben: es ist eine Wunschliste, mehr nicht. Man darf planen und träumen und sich ganz viele Abenteuer vornehmen, aber man darf nie vergessen dabei glücklich zu sein – und das nicht erst nachdem man alle Punkte abgehakt hat. Das Leben ist keine ToDo Liste.

     

    Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.  – Johann Wolfgang von Goethe

    3. Januar 2017
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